Mit 14 Athletinnen und Athleten gehörte die WAB-Auswahl zu den Grösseren des wie immer top besuchten und international besetzten Sense-Turniers. Ein Turniersieg, zweimal Silber und einmal Bronze sowie viele starke Leistungen belegen ausserdem die hohe Qualität, die der WAB-Nachwuchs auf die Matte brachte.
Bei den Piccolos konnte Zaid Alshahumi im Gewicht bis 29kg mit insgesamt 7 Teilnehmern die Silbermedaille sichern. Ändu Chervet schaffte es dank starker Leistungen ebenfalls aufs Podest und sicherte sich gegen 8 Gegner den Bronze-Rang. Seine jüngere Schwester Lia Chervet, die dieses Jahr im ersten Piccolo-Jahr mutig die Schweizer Ringermatten unsicher macht, klassierte am Ende auf Rang 10 von 12.
Bei der Jugend B konnte kein Medaillenerfolg verzeichnet werden. Rasul Mirzoev scheiterte jedoch denkbar knapp und klassierte sich auf einem starken 4. Rang im Gewicht bis 33kg. In der gleichen Kategorie schaffte es Alain Chervet auf Rang 7 von 12. Omar Ismail konnte im Gewicht bis 36kg leider nicht in den Kampf um die vorderen Ränge eingreifen.
Bei der Jugend A sorgte Inam Ibrahimkhel für das ergebnistechnische Highlight des Tages. In der obersten Gewichtsklasse waren ganze 6 Teilnehmer am Start und Inam sicherte sich mit starken Kämpfen den verdienten Turniersieg. Gegen die zum Teil sehr starke, internationale Konkurrenz hatten die anderen Jugend A Ringerinnen und Ringer leider nichts entgegenzusetzen, sodass Charitha Purushothama, Abdel Daoud sowie Deni und Magomed Ushtarkanov nur Platzierungen ausserhalb der Diplomränge erreichen konnten.
Einen weiteren Medaillenerfolg für die WAB-Delegetion sicherte Makarii Nikitchuk bei den Kadetten bis 150kg. Er musste sich nur einem starken Franzosen geschlagen geben und sicherte sich nach vier Siegen und einer Niederlage die verdiente Silbermedaille. Im Gewicht bis 60kg konnte Hlib Pushkar nicht ins Geschehen eingreifen und musste sich nach zwei Niederlagen am Ende der Rangliste einsortieren.
Betreut und Gecoacht wurden die WAB-Nachwuchshoffnungen an diesem Tag vom Duo Nadine und Robin Pietschmann.
